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Wie unterscheiden sich Senilität und Demenz?

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Alzheimer, Demenz, Senilität: Wer im Alter geistig nicht mehr voll leistungsfähig ist, wird als senil, dement oder alzheimerkrank bezeichnet. Sind diese Begriffe tatsächlich gleichzusetzen oder gibt es Unterschiede?

Das hohe Alter ist ein Risikofaktor für eine Demenz

Im hohen Alter noch gesund und fit zu sein, ist der Traum vieler Menschen. Unsere Agilität wird durch viele Faktoren beeinflusst, daher gelingt es den wenigsten, mit über 80 Jahren in jeder Hinsicht rege zu bleiben. Schließlich ist ein hohes Alter der größte Risikofaktor für eine Demenzerkrankung. Manche sprechen auch von Senilität, wenn jemand nicht mehr alles so schnell begreift und schusselig wird. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Senilität und Demenz?

Der Abbau geistiger Fähigkeiten führt zur Demenz

Der Begriff „Demenz“ umfasst den Abbau der geistigen Fähigkeiten, egal in welchem Alter und durch welche Ursachen die Erkrankung entsteht. Alle Symptome, die das Gedächtnis, die Orientierung, das Erkennen, die Veränderungen bei charakterlichen und gefühlsmäßigen Eigenschaften sowie die neurologische Einschränkungen betreffen, werden einer Demenz zugeordnet. Das Nachlassen körperlicher Funktionen entsteht hierbei nicht durch Altern, sondern durch zerstörte Gehirnzellen.

Senilität entsteht nur im hohen Alter

Senilität umschreibt eine Form der Demenz, die nur im hohen Alter auftritt und neben dem geistigen Verfall auch körperliche Abbauprozesse zeigt. Die Ursachen liegen bei der Senilität eher im natürlichen Altersvorgang. Eine unzureichende Gesundheitspflege und Bewegungsmangel beschleunigen den Verfall. Ältere Menschen erkranken leichter an Infektionen und brauchen längere Erholungsphasen, in denen sich viele schonen und körperlich abbauen. Auch die Fähigkeiten des Gehirns lassen nach, daher werden ältere Menschen leichter starrsinnig und stumpfen geistig ab. Sie können sich Daten und Aktivitäten nicht mehr so gut merken und schlafen schlecht. Allgemein könnte man diesen Zustand als Altersschwäche bezeichnen.

Demenz, Alzheimer oder Senilität?

In Fachbüchern wurden die Begriffe Alzheimer, Demenz und Senilität früher in andere Klassen eingeteilt. Inzwischen hat sich Einiges geändert, sodass es nicht leichter geworden ist, die Erkrankungen zu unterscheiden. Grundsätzlich gilt: Während Senilität im natürlichen Altersprozess auftritt und einen allgemeinen Verfall beinhaltet, kann eine Demenzerkrankung auch jüngere Menschen betreffen. Eine Demenz wirkt sich zunächst nur auf die Leistungen des Gehirns aus. Im fortgeschrittenen Stadium haben die gestörten Hirnfähigkeiten auch einen negativen Einfluss auf einige Körperfunktionen.

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Kategorien: Formen der Demenz

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