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Wie verändert sich die Körperzusammensetzung im Alter?

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Mit zunehmendem Alter kommt es – individuell verschieden ausgeprägt – zu Veränderungen im Körper. Diese Veränderungen gehen meist mit der kontinuierlichen Abnahme körperlicher Funktionen oder mit zunehmenden Funktionsstörungen einher. Solche altersbedingten physiologischen Veränderungen betreffen vor allem Ernährungsfaktoren, die wiederum mit der Entstehung von Alterskrankheiten zusammenhängen. Wie Sie die Folgen der Körperzusammensetzung im Alter minimieren können, lesen Sie hier.

Viele der sogenannten Alterskrankheiten sind auf ausgeprägte altersbedingte Ernährungsprobleme zurückzuführen. Hier sind vor allem physiologische Veränderungen wie Veränderungen der Körperzusammensetzung aber auch Gastrointestinale Veränderungen sowie Veränderungen der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung aber auch von Durst und Appetit zu nennen. Hinzu kommen Stoffwechselveränderungen und ein veränderter Energie- und Nährstoffbedarf.

Veränderungen der Körperzusammensetzung im Alter

Mit zunehmendem Alter nehmen die fettfreie Masse und die Körperzellmasse ab. Der Grundumsatz verringert sich, die Gefahr einer Mangelernährung steigt. Durch die altersbedingte Abnahme von Muskelkraft und Knochendichte erhöht sich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche, dies wird durch mangelnde Bewegung noch verstärkt.

Der Körperfettanteil nimmt infolge einer Umverteilung gespeicherten Körperfetts zu, wodurch sich das Risiko für chronische Erkrankungen (Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Arteriosklerose) erhöht.

Gastrointestinale Veränderungen im Alter

Zahnverlust und Zahnprothesen führen zu einer Abnahme der Kauleistung. Zwar ist die Speichelproduktion im Normalfall unverändert, die Speichelflussrate nimmt jedoch ab. Dies kann unter anderem auf Nebenwirkungen von Medikamenten oder auch Therapien (Strahlentherapie) sowie auf Austrocknungszustände zurückgeführt werden.

Der Magen ist im Alter häufig von Funktionseinschränkungen betroffen wie zum Beispiel von einer verringerten Säureproduktion. Im Dünndarm verringert sich die Durchblutung und Motilität, die Resorption beispielsweise von Kalzium ist eingeschränkt. Der Dickdarm ist altersbedingt von einem verringerten Defäkationsreflex betroffen. Dies führt zu einer abnehmenden Stuhlfrequenz und möglicherweise zu Obstipation (Verstopfung).

Tipps und Tricks zur Vermeidung altersbedingter Gesundheitsstörungen

  • Regelmäßige Bewegung stärkt nicht nur das Immunsystem, sie trägt auch dazu bei, die Knochendichte sowie Muskelmasse und -kraft zu erhalten beziehungsweise zu steigern. Zudem sorgt regelmäßige Bewegung für eine verbesserte Verdauung, die Motilität von Dünn- und Dickdarm wird angeregt.
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr wirkt Mundtrockenheit (infolge von Medikamentennebenwirkungen) entgegen und beugt Austrocknungszuständen vor.
  • Abwechslungsreiche Kost mit hohem Anteil an frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten liefert ausreichend Ballaststoffe, die die Verdauung anregen und versorgt den Körper außerdem mit Vitaminen und Mineralstoffen, sodass Mangelerscheinungen vorgebeugt wird.
  • Regelmäßiger Verzehr von fettarmen Milchprodukten versorgt den Körper ausreichend mit Kalzium, was die verringerte Resorption zum Teil ausgleichen kann und außerdem die Knochen stärkt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Pflege

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