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Wie viel Sonnenlicht braucht Ihr pflegebedürftiger Angehöriger?

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Das Immunsystem stärken und sich vor Krankheiten schützen – hierfür gibt es zahlreiche Tipps, die vor allem den persönlichen Lebensstil und die Ernährungsweise betreffen. Eine natürliche Quelle zur Vermeidung von Abwehrschwächen ist aber auch das Sonnenlicht. Einerseits kann zu viel Sonne große Schäden im menschlichen Körper anrichten, andererseits erscheint sie lebensnotwendig.

Unser Immunsystem und das Sonnenlicht

Heutzutage weiß man, dass ein Zuviel an Sonne vielfältige Gefahren birgt. Die – noch vorhandene – Ozonschicht dient der Abschirmung des energiereichen, kurzwelligen Anteils der Sonnenstrahlung (UV), welche erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben können. In den letzten Jahrzehnten konnte ein zunehmender Abbau dieser Ozonschicht beobachtet werden.

Dennoch entscheidet die jeweilige Dosis an Sonnenlicht über die tatsächlichen Schädigungen. Zu wenig oder gar kein Sonnenlicht hat ebenso gesundheitliche Auswirkungen, denn Sonnenlicht beeinflusst das Immunsystem in positivem Sinne. Das UV-Licht kurbelt somit die Abwehrmechanismen der Haut an und sorgt so dafür, dass sie uns als Hülle zum Beispiel vor Infektionen schützen kann. Es fungiert dabei als Immunmodulator.

Dennoch kann es durch zu hohe, langandauernde UV-Strahlung zu gegenteiligen Wirkungen kommen. Besonders gefährdet sind hier kranke oder verletzte Menschen, denn ihre Haut ist meist empfindlicher und lichtdurchlässiger. Das Risiko für Krebs und auch die Anfälligkeit für Infekte ist erhöht.

Inwieweit Sonnenstrahlung nun nützt oder schadet, ist stark dosisabhängig, individuell verschieden und tatsächlich eine Art Gratwanderung zwischen der Immunstärkung und Unterdrückung der Abwehrmechanismen.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Die individuelle Empfindlichkeit gegenüber dem Sonnenlicht kann durch die (regelmäßige) Einnahme von Medikamenten erhöht werden. Auch Kosmetika und verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe haben durch orale Aufnahme oder auch durch Hautkontakt eine empfindlichkeitsverstärkende Wirkung. Zu nennen sind hier vor allem

  • Johanniskraut
  • Antimalariamittel
  • Psychopharmaka
  • Antibiotika

Bei Unsicherheit bezüglich der jeweils "sicheren Dosis" an Sonnenlicht sollte in jedem Fall der behandelnde Arzt zu Rate gezogen werden.

Und was ist eigentlich mit Krebs?

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Sonnenlicht und dem eigenen Körper bildet eine Grundlage für ein geringeres Krebsrisiko. Massives Aussetzen des Körpers gegenüber UV-Strahlung erhöht nicht nur das Risiko für die Bildung von Tumoren, sondern führt auch zu einer massiven Schwächung des Immunsystems. Das UV-Licht reagiert mit Bestandteilen der Zelle, Schäden können nicht mehr repariert werden und die Haut wird vorzeitig schlaff und alt.

Darauf sollten Sie achten

  • Mittagssonne meiden und die Haut auch sonst langsam an die Sonne gewöhnen
  • entsprechend dem jeweiligen Hauttyp die Dauer des Sonnenbades beschränken
  • Sonnenschutzmittel für unbedeckte Hautpartien verwenden
  • keine Kosmetika, Parfums oder Deodorants während des Sonnenbadens verwenden
  • bei Einnahme von Medikamenten den Arzt befragen
  • bei bestehenden Hautveränderungen direktes Sonnenlicht meiden

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Pflege

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