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Woran können Sie Parkinson erkennen?


Bei Morbus Parkinson gibt es vier Hauptsymptome, an denen Sie die Krankheit erkennen können: Zittern, Verlangsamung der Bewegungen, Versteifung der Muskeln und Störungen in den Halte- und Stellungsreflexen. Sie entwickeln sich oft über mehrere Jahre hinweg und sind je nach Patient unterschiedlich stark ausgeprägt. Einzelne Anzeichen können ganz fehlen.

Die folgenden Symptome helfen Ihnen, Parkinson zu erkennen.

Zittern (Tremor)

Das Zittern tritt häufig als erstes Krankheitsanzeichen bei Parkinson auf. Es verschwindet oft, wenn man gezielt nach Gegenständen greift und tritt in der Ruhestellung wieder auf. Meist ist eine Körperseite stärker vom Ruhezittern betroffen. Die Hände und Arme sind oft stärker betroffen als Beine und Füße.

Wenn Sie angespannt oder aufgeregt sind, wird sich das Zittern wahrscheinlich noch verstärken. Es besteht die Gefahr, dass sich die Betroffenen aus der Gesellschaft zurückziehen, weil sie sich für das Zittern schämen. Allerdings kann dies zu einer Verschlimmerung der Symptome führen.

Verlangsamung der Bewegungen (Bradykinese)

Das bedeutendste Symptom für Parkinson ist die Verlangsamung von Bewegungen, da sie dem Betroffenen schwerer fallen. Dies vollzieht sich nicht nur im Großen, sondern auch in der Feinmotorik, zum Beispiel beim Schreiben. Zu Beginn können Sie beobachten, dass Ihre Bewegungen weniger geschmeidig sind und dass dies oft nur auf einer Körperseite auftritt.

Besonders Bewegungen wie Zähneputzen oder Abwaschen, die üblicherweise schnell und ohne Unterbrechung ausgeführt werden, fallen zunehmend schwer. Im weiteren Verlauf kann es schwerer fallen, aus einer sitzenden Haltung aufzustehen oder sich im Bett umzudrehen.

Diese Symptome können durch Medikamente und Training zurückgehen und der Verlauf von Parkinson kann in diesem Bereich verlangsamt werden.

Versteifung der Muskeln (Rigor)

Parkinson führt auch zu einer Versteifung der Muskeln. Die Kraft ist noch vorhanden, jedoch ist die Bewegungsfähigkeit der Gelenke eingeschränkt. Der Arzt kann dies feststellen, indem er den Arm beugt und streckt. Im Rigor-Zustand ist die Bewegung deutlich schwergängiger als normal ("Zahnrad-Phänomen").

Zu Beginn kann die Muskelversteifung für Sie wie eine Verspannung wirken und kann deshalb mit Rheuma oder anderen Beschwerden verwechselt werden. Schmerzmittel helfen jedoch nur wenig, erst die Behandlung mit speziellen Parkinsonmedikamenten trägt zu einer raschen Verbesserung bei.

Störungen der Halte- und Stellreflexe

Bei gesunden Menschen laufen Reflexe automatisch ab. Sie werden durch bestimmte Reize in der Umgebung ausgelöst und sind unbewusste Bewegungen oder Anspannungen der Muskeln. Dadurch kann auch in der Bewegung der Körper ausbalanciert werden.

Bei Parkinson-Patienten funktionieren diese Reflexe jedoch nicht mehr störungsfrei. Wenn eine plötzliche Bewegung vollzogen wird, fällt das Ausbalancieren deutlich schwerer. Es kann sein, dass Sie sich beim Gehen unsicher fühlen. Unter Umständen ist auch Ihr Risiko zu stürzen erhöht.

Für Morbus-Parkinson-Patienten ist eine nach vorn gebeugte Haltung typisch, die sich schon im frühen Stadium andeutet. Zuerst schwingen die Arme durch die Reflexstarre nicht mehr beim Gehen mit. Der Gang wird zunehmend langsamer und schlurfend.

Die Schritte werden kleiner. In späteren Stadien der Krankheit ist das sogenannte "Freezing" häufig, bei dem die Füße am Boden festgeklebt zu sein scheinen. Besonders häufig tritt das Phänomen an engen Stellen auf, zum Beispiel beim Betreten eines Fahrstuhls.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Parkinson

 

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