OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zahl der Demenzkranken steigt jährlich um 40.000

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

Im September 2012 hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAG) neue Zahlen veröffentlicht, die den deutlichen Anstieg von Demenzerkrankungen belegen. Jedes Jahr steigt die absolute Zahl der demenzkranken Menschen in Deutschland um 40.000 Fälle. Das sind weit mehr als bisher gedacht.

Derzeit leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Demenzkranke, zwei Drittel davon sind von Alzheimer betroffen. Jedes Jahr werden knapp 300.000 Ersterkrankungen registriert. Aufgrund des steigenden Durchschnittsalters der Bevölkerung durch den demografischen Wandel treten insgesamt weit mehr neue Erkrankungen auf als Sterbefälle unter den Erkrankten zu verzeichnen sind. So erklärt sich die kontinuierlich steigende Zahl der Demenzkranken von etwa 40.000 pro Jahr.

Zahl der Demenzkranken steigt bis 2050 auf 3 Millionen

In den nächsten vier Jahrzehnten wird nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes die Anzahl der über 65-jährigen um sieben Millionen ansteigen. Die dadurch bedingte überproportionale Zunahme der hochbetagten Senioren wird eben auch die Krankenzahlen erhöhen. Kommt es zu keinem signifikanten Erfolg in der Bekämpfung von Demenz, wird sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf etwa 3 Millionen verdoppeln. Das entspricht rechnerisch einer täglichen Zunahme von mehr als 100 zusätzlichen Krankheitsfällen über die nächsten vier Jahrzehnte.

Diese Ergebnisse sind Teil einer Neuberechung der Zahl von Demenzkranken, die Dr. Horst Bickel von der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft vorgenommen hat. Eine ausführliche Darstellung der Auswertung können über ein Informationsblatt zur "Epidemiologie der Demenz" auf der Internetseite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft heruntergeladen werden.

Bessere Unterstützung für Demenzkranke nötig

Die erste Vorsitzende der DAG, Heike von Lützau-Hohlbein, äußert sich alarmiert zu den neuen Erkenntnissen: "Dies sind erschreckende Zahlen, die für alle Beteiligten ein Ansporn sein sollten, mehr dafür zu tun, dass Menschen mit Demenz heute und in Zukunft ein menschenwürdiges Leben führen können und ihre Familien angemessene Unterstützung erhalten." In der Tat scheint es immer noch stark an Strukturen zu fehlen, um Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen ausreichend zu unterstützen und mit Informationen auszustatten.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz nimmt als Bundesverband von über 130 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden diese Aufgaben sehr ernst. Sie gibt Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803-171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

Schlagwörter: ,

Kategorien: Demenz

Bewerten Sie diesen Artikel

Zahl der Demenzkranken steigt jährlich um 40.000
Vielen Dank.


Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.