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Zinkmangel – welche Symptome gibt es?

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Zink gehört zu den essenziellen Spurenelementen. Ein Zinkmangel kann sich durch verschiedene Symptome äußern. Wer benötigt vermehrt Zink? Kann genügend Zink durch die Nahrung zugeführt werden? Wann sollte man Zinkpräparate einnehmen?

Warum ist Zink ein essenzielles Spurenelement?

Essenziell bedeutet, dass der Körper diesen Wirkstoff unbedingt benötigt, damit verschiedene Körperfunktionen erhalten bleiben. Zink ist somit ein lebensnotwendiges Spurenelement, das der Körper nicht selbst herstellen kann. Dieses Spurenelement muss regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Ist dies nicht der Fall, kann es zu gravierenden Beeinträchtigungen wichtiger Funktionen kommen.

Welche Lebensmittel sind besonders zinkhaltig?

  • Rindfleisch
  • Innereien
  • Austern
  • Linsen
  • Camembert
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne

 

Welche Symptome deuten auf einen Zinkmangel hin?

  • geschwächtes Immunsystem, häufige Erkältungskrankheiten und Infekte
  • häufige Herpesschübe
  • die Wundheilung ist verlangsamt
  • Allergiesymptome – wie Heuschnupfen – sind stark ausgeprägt
  • Hautprobleme, wie zum Beispiel Akne und Pickel, treten verstärkt auf
  • Haarausfall
  • dünne und brüchige Nägel

 

Wer sollte unbedingt auf die ausreichende Zufuhr von Zink achten?

  • Diabetiker – sie scheiden vermehrt Zink über den Urin aus. Zink steuert die Insulin-Produktion und regelt den Insulin-Abbau.
  • Allergiker – ein Zinkmangel kann die Allergiesymptome deutlich verstärken.
  • Immunschwache Personen – ein Mangel an Zink schwächt die Funktion des Immunsystems und damit die Abwehrkräfte.
  • Bei Haut-, Haar- und Nagelproblemen sollte ausreichend Zink zugeführt werden. Zink hilft bei der Neubildung der Haut-, Haar- und Nagelsubstanz.
  • Schwangere – auch das ungeborene Kind benötigt Zink. Deshalb sollte die Zinkzufuhr in der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit erhöht sein.
  • Vegetarier – sie nehmen normalerweise durch die pflanzliche Nahrung zu wenig Zink auf.

 

Falls Sie zu den genannten Gruppen gehören, sollten Sie Ihren erhöhten Zinkbedarf durch ein Zinkpräparat decken. Ein Zink-Histidin-Präparat ist für den Körper am besten verwertbar. Der Zink-Histidin-Komplex erleichtert Ihrem Darm die Zinkaufnahme.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie gerne Kaffee oder schwarzen Tee trinken, kann Ihre Zinkaufnahme gehemmt sein. Durch Alkohol wird die Ausscheidung von Zink gefördert. Falls Sie regelmäßig phosphathaltige Getränke – wie zum Beispiel Cola oder Limonaden – zu sich nehmen, verbrauchen Sie vermehrt Zink.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.12.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Mangelernährung

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