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Zuwendung, Rollenverteilung und Pflege bei Demenz

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Pflegebedürftige Menschen brauchen Zuwendung. Es findet bei der Pflege von Demenzkranken außerdem ein Rollentausch statt und möglicherweise stellt sich Überlastung ein. Lesen Sie über Zusammenhänge und wie Sie diesen begegnen.

Zuwendung ist alles

Alte Menschen, vor allem aber Menschen mit Demenz, verlangen nach Zuwendung. Pflegekräfte können dies aus Zeitmangel nicht im notwendigen Umfang leisten. Es ist für Sie als Angehörige oft schwierig, allen Anforderungen gerecht zu werden, vor allem, wenn Sie noch berufstätig sind.

Am besten lassen sich Pflege und freie Zeit miteinander verbinden, wenn Sie Dinge gemeinsam tun. Gemeinsam essen, gemeinsam Bilder anschauen oder auch mal gemeinsam eine Sendung im Fernsehen verfolgen. Natursendungen oder Musiksendungen eignen sich dafür besonders gut.

Die Rollen sind vertauscht

Erschwerend kommt in der Pflege von Demenzkranken die vertauschte Rollenverteilung hinzu. Vater oder Mutter wird wieder zum Kind, die erwachsenen Kinder haben die Verantwortung und "das Sagen". Da kommen schon manchmal Einwände, wie zum Beispiel: "Wie redest du denn mit mir" oder "Das mach ich, wie ich es will" oder "Du hast mir gar nichts zu sagen". Besonders wenn es sich nicht um leibliche Angehörige handelt, vielleicht um Schwiegervater oder Schwiegermutter, Stiefvater oder Schwägerin, tut so etwas weh.

Außenstehende haben Abstand

Oftmals haben dann Außenstehende oder Ihre eigenen Kinder, also die Enkel, den nötigen Abstand. Aber auch Geschwister, Nichte oder Neffe oder eine Pflegekraft sehen die Situation mit genügend Abstand, um die Wogen zu glätten und für kurze Ablenkung zu sorgen. Beziehen Sie daher andere Personen nach Möglichkeit regelmäßig mit in die Pflege ein.

Achten Sie auf Anzeichen einer Depression

Erschwerend kommen medizinische Befunde wie Schmerzen oder eine Depression hinzu; beim Demenzkranken oder aber sogar bei Ihnen als Pflegeperson und Bezugsperson. Durch Überlastung geraten Sie schnell mal in so eine Situation. Meistens merken Außenstehende oder Familienmitglieder zuerst Veränderungen an Ihrer Person. Achten Sie daher auf Anzeichen und sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann abklären, ob es sich bei Ihnen um eine vorübergehende Erschöpfung oder um eine Depression handelt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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